Wir stecken uns nicht alle gleich an

Heute hat der Spieltheoretiker Prof. Christian Rieck in seinem YouTube-Video über die Corona-Modell-Rechnungen gesprochen und warum die statistischen Zahlen so stark vom Standardmodell, dem SIR-Modell abweichen:

Videotitel: Fehler in den Corona-Modellen (Modifizierung des SIR-Modells)

Prof. Rieck bestätigt, was ich schon lange vermutet habe: Wenn wir uns nicht alle gleich leicht anstecken, wir für das Corona-Virus also unterschiedlich empfänglich sind, dann knickt das anfangs nahezu exponentielle Wachstum der Infizierten viel schneller ab und die Zahlen gehen wieder runter. Genau wie es in Deutschland war, wie es aber auch weltweit immer wieder zu beobachten ist. Was ich schon im Anfang Juli geschrieben habe, wird nun bestätigt: Nur wenige Menschen werden von Corona krank.

Wenn sich nur wenige Menschen sehr leicht anstecken können, die anderen aber schwer (oder gar nicht), dann stecken sich diese wenigen besonders empfänglichen Menschen schnell an. Wenn sich diese wenigen Menschen aber bereits angesteckt haben, dann geht die Ansteckungsrate stark zurück, weil nur noch Menschen übrig sind, die sich eben schwerer (oder gar nicht) anstecken lassen. Die Frage ist dann, warum stecken sich manche sehr leicht an, andere aber nicht.

Neben Unterschieden bei der Häufigkeit der Kontakte zwischen den Menschen führt Prof. Rieck Kreuzimmunitäten als mögliche Ursache für ein stark unterschiedliches Ansteckungsrisko an. Für mich erklären Biologisch Notwendige Abläufe, wie sie in der Universalbiologie und Neuen Medizin / Germanischen Heilkunde beschrieben werden, diese starke Empfänglichkeit für die Krankheit bei einigen Menschen sehr viel besser: Diejenigen, die sie gerade brauchen, nehmen die Viren in ihren Organismus auf. Für die anderen sind sie ungefährlich.

Das Phänomen, dass sich manche Menschen leicht anstecken und andere einfach nicht krank werden, das gibt es nicht erst seit Corona. Man kennt es von allen möglichen ansteckenden Krankheiten. Die jährliche Grippewelle ist vielleicht das offensichtlichste Beispiel dafür. Manche Menschen werden einfach nicht krank, obwohl sie mit Erkrankten intensiv zusammen leben. Andere stecken sich bei der ersten Chance sofort an. Warum diese Tatsache im Standard-Modell für Epidemien, im SIR-Modell, nicht berücksichtigt wird, das ist schon erstaunlich.

Corona-Update 3

Auf YouTube stellt Prof. Dr. Rieck drei Studien vor, in denen der Effekt untersucht wurde, den Regierungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona haben:

Video-Titel: Was bringen die Anti-Corona-Maßnahmen? (Ergebnisse phänomenologischer Studien)

Und zu diesem Ergebnis kommt Prof. Rieck:

  1. Die Regierungsmaßnahmen, wie der Lockdown, zeigen keinen Effekt auf das Infektionsgeschehen.
  2. Nach einigen Wochen wird weltweit regelmäßig ein Niveau erreicht, bei dem die Neuinfektionen nicht mehr exponentiell ansteigen sondern auf einem Plateau verharren oder zurückgehen. In Deutschland ist das seit April der Fall. Die Herdenimmunität ist also längst erreicht.

Für mich lässt das nur einen Schluss zu: Die Herfenimmunität ist längst errreicht.

Corona-Update 2

Gestern gab es wieder einmal eine Warnung vom RKI. Am Mittwoch waren die registrierten Neuinfektionen mit über 2000 auf einem neunen Rekordniveau seit April. Das eigentlich interessante dabei war allerdings eine gute Nachricht. Endlich waren mal wieder die Neuinfektionen über der durchschnittlichen täglichen Geburtenrate in Deutschland. So gibt es Aussicht auf Herdenimunität (vgl. Corona Update).

Korrektur vom 3. Oktober 2020:

Leider kommt es bei einer so langsamen Verbreitung auch nur sehr langsam zu einer Herdenimmunität. Merkel sprach schon zu Beginn der Corona-Krise von 70% der Bevölkerung. Das sind bei 83 Millionen Einwohnern 58 Millionen Infizierte und bei 2000 täglichen Neuinfektionen dauert das knapp 30.000 Tage bzw. knapp 80 Jahre. Leider sterben viele Menschen früher. Die meisten Corona-Fälle haben wir unter Menschen ab 60 Jahren, oft mit Vorerkrankungen und so jemand wird seine Immunität keine 80 Jahre mehr in sich tragen bevor er stirbt. Die Neuinfektionszahlen müssen folglich noch kräftig ansteigen bevor wir auf einen Corona-Exit durch Herdenimmunität hoffen dürfen.

Meine ursprüngliche Berechnung mit den tausenden Jahren stimmte so nicht. Ich hatte einfach die Neugeburten und die Neuinfektionen gegenander aufgerechnet und dann die Differenz über die Jahre hochgerechnet, bis ich auf die geforderten 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung kam. So kann man leider nicht rechnen, weil wir keine tausend Jahre alt werden sondern vorher sterben.